„Diese Krise kann nur politisch gelöst werden.“

Ein Porträt von Cordula Markert

Nachdem ich vor einigen Jahren begann, das Ausmaß der menschengemachten Klimakrise zu begreifen, stellte ich mein Leben zuerst privat in vielen Bereichen auf Nachhaltigkeit um – von der Ernährung bis zur Wohnungs- und Jobwahl.

Als ich dann die Chance hatte, meinen Traum zu verwirklichen und einige Monate im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv an der Lösung des Problems mit zu arbeiten, war ich geschockt davon, wie sehr aktuelle politische Entscheidungen die technischen Lösungen der Krise verhindern.

Zu erleben, wie achtlos die aktuelle Politik nicht nur die Zukunft des Planeten im Allgemeinen, sondern auch das Überleben der deutschen erneuerbare Energien Branche und damit weit über 100.000 zukunftsfähige Jobs gefährdet, machte mir klar:

Diese Krise kann nur politisch gelöst werden!
Wir als Gesellschaft müssen an einigen Stellschrauben des Systems gewaltig drehen; Konsumentscheidungen Einzelner und technischer Fortschritt allein können wenig ausrichten, wenn der politische Wille zum Wandel fehlt.

Von den etablierten Parteien ist jedoch immernoch keine einzige bereit, die nötigen Schritte für eine zeitnahe Energie- und Verkehrswende und damit letztlich die Einhaltung des dringend nötigen 1.5 Grad Ziels auch nur anzupeilen.

Ich kandidiere

  • für den Wahlkreis Ettlingen
  • für den Wahlkreis Freiburg 2 (als Ersatzkandidat)

Werdegang

Aktuelle Tätigkeit

Geoinformatikerin in der Energie-Branche

Beruflicher Werdegang

  • Studium der Mathematik und Geoinformatik
  • Praktikantin und Werksstudentin im Site Assessment der juwi AG, einem der größten Projektplaner für erneuerbare Energien in Süddeutschland

Zivilgesellschaftliches Engagement

Meine persönliche Motivation für meine Kandidatur

Ich bin zutiefst überzeugt, dass die Klimakrise die größte Herausforderung der Menschheit in diesem Jahrhundert darstellt und nur politisch gelöst werden kann. Solange der politische Wille fehlt, helfen alle privaten Bemühungen, alle Proteste, alle Warnungen der Wissenschaft und alle technischen Innovationen nichts. Die Politik muss die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die Wirtschaft ihr Handeln und jede*r Einzelne von uns seinen eigenen Konsum klimafreundlich gestalten kann.

Experten halten seit Jahren Vorträge, die detalliert und faktenbasiert erklären, wie dieser Wandel zur CO2 neutralen Wirtschaft gelingen kann. Die notwendigen Technologien sind da, sie müssen nur entschlossen eingesetzt werden. Dabei darf der Wandel auf keinen Fall auf dem Rücken der Ärmsten und zum Wohle von Großkonzernen, sondern muss sozial gerecht und zum Wohle Aller gestaltet werden.

Daher habe ich seit Jahren darauf gewartet, dass die Politik das Thema endlich ernst nimmt, auf die Wissenschaft hört und statt hohler Lippenbekenntnissen tatsächlich ehrgeizige, konkrete Ziele und Maßnahmen für die Einhaltung der international vereinbarten Klimaziele setzt. Als ich von der KlimalisteBW hörte, wusste ich recht schnell: Die Zeit des Wartens ist vorbei. Der Grundkonsens und das Grundsatzprogramm überzeugten mich: Die Klimaliste Baden-Württemberg ist endlich eine Partei, die sich für wissenschaftsbasierte, klimagerechte Klimapolitik einsetzt, die Lösung der Klimakrise ganz oben auf die Agenda schreibt und ihr so endlich die Priorität gibt, die sie haben sollte.

Die KlimalisteBW hat in meinen Augen großes Potential, die Lösung der Klimakrise als zentrales Thema der politischen und gesellschaftlichen Diskussionen zu positionieren, und auf echten Wandeln hinzuwirken. Es gibt nun eine Partei, die die Warnungen und Forderungen von Klimawissenschaftler*innen, Klimaaktivisti und allen klimabewussten Bürgerinnen und Bürgern ernst nimmt. Jetzt müssen wir handeln, um ihr die Macht zu geben, unsere Anliegen zum Wohle aller in die Parlamente zu tragen.

Dafür trete ich für die Klimaliste Baden-Württemberg zur Landtagwahl an. Gib du uns dafür deine Stimme!